Fettabsaugung - plastische Chirurgie bietet viele Möglichkeiten

Die plastische Chirurgie bietet viele Möglichkeiten, das äußere Erscheinungsbild zu verändern. Dazu gehört auch die sogenannte Fettabsaugung. Der Eingriff selbst findet meistens unter Vollnarkose statt. Einzelne Eingriffe können heutzutage aber auch unter Teilnarkose vorgenommen werden. Wer sich für eine Fettabsaugung entscheidet, sollte diese auf jeden Fall von einem plastischen Chirurgen durchführen lassen.

Die Fettabsaugung (Liposuktion) kann an verschiedenen Stellen des Körpers vorgenommen werden. Häufig lassen sich Patienten das Fett an den Überschenkeln oder im Bauchbereich absaugen. Dabei muss zunächst das Fett gelockert werden. Hierfür spritzt der Operateur eine spezielle Lösung in die Fettzellen. Dabei handelt es sich meistens um eine Salzlösung, die zusätzlich mit einem betäubenden Mittel versehen ist. Die Fettzellen saugen die Lösung auf und schwellen dadurch an. Dadurch lassen sie sich leichter von dem Bindegewebe lösen. Diese Form des Eingriffs wird in der Fachsprache auch Tumeszenzanästhesie genannt. Die Fettzellen werden mit einem speziellen Saugapparat aus dem Körper gezogen. Hierfür werden spezielle Kanülen verwendet. Nach der OP muss der Patient engmaschig kontrolliert werden und in der Zeit nach dem Eingriff spezielle Strümpfe und Verbände tragen.

Natürlich spielen bei einem solchen Eingriff auch immer die Kosten eine sehr wichtige Rolle. Da es sich häufig um eine OP handelt, die nicht medizinisch notwendig ist, müssen die Patienten die Kosten meistens selbst übernehmen. Der Preis ist vor allem vom Umfang der Fettabsaugung abhängig. Die Kosten für eine Fettabsaugung liegen in Deutschland zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro. In besonderen Fällen übernimmt die Krankenkasse den Eingriff. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich das sogenannte Lipödem, welches durch eine krankhafte Anhäufung von Fettgewebe an Oberschenkeln, Hüften oder Oberarmen, die genannten Parteien überdimensional anschwellen lässt.