Der Herbst ist eine Jahreszeit, in welcher sich einige schöne und relativ warme mit einer zunehmenden Anzahl kälterer Tage abwechseln, in Deutschland handelt es sich auch um eine regenreiche Zeit, so dass die Fahrradbekleidung zugleich vor Wind und vor Regen schützen muss.
Bei der Fahrradbekleidung macht das Zwiebelprinzip Sinn; wenn es während des Tages etwas wärmer wird, lässt sich ein zusätzlich getragener Pullover schnell ausziehen. Gegen den Regen verwenden zahlreiche Radfahrer eine Regenjacke sowie eine Regenhose. Da Regenjacken jedoch wenig atmungsaktiv sind, empfiehlt sich eher eine Shoftshell Fahrradjacke mit integriertem Schutz vor Nässe. Diese Jacken wehren zugleich den Herbstwind zuverlässig ab. Eine helle oder mit reflektierenden Streifen versehene Fahrradbekleidung erhöht die passive Sicherheit, da sie den Radfahrer früher sichtbar macht.
Statt einer speziellen Radfahrerhose empfiehlt sich als Fahrradbekleidung das Überziehen von Beinlingen über die Radhosen. Diese sind zugleich wasserabweisend, so dass eine zusätzliche Regenhose nur bei starkem Regen erforderlich wird.
Von großer Bedeutung ist im Herbst das Tragen einer wärmenden Kopfbedeckung. Spezielle Helmmützen lassen sich über den Fahrradhelm ziehen, somit ist der Kopf weiterhin vor Verletzungen geschützt. Da nasses Laub eine besonders große Rutschgefahr bewirkt, erscheint das Tragen des Fahrradhelms als unverzichtbar.
Handschuhe sind im Herbst nur an wenigen besonders kalten Tagen zwingend erforderlich, gegen eine leichtere Kälte schützt bereits das Eincremen der Hände mit einer dicken Schicht Handcreme. Fahrradhandschuhe schützen außer vor Kälte zugleich vor Nässe und vor Wind, ohne die Grifffestigkeit der Hände zu beeinträchtigen.
Für den Schutz der Füße sind Überschuhe, welche dank ihrer Thermo-Ausstattung vorzüglich vor Kälte schützen, die günstigere Variante als spezielle Winterradschuhe.